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26. April 2013 5 26 /04 /April /2013 00:14

Musik, die mich gerade begleitet:

Fightin’ on the same side / Washington’s day / Graveyard waltz / Engine 999 --- The Hooters

 

Hallo und guten ABEND liebe Noctery Leser

Du liebe Zeit, endlich wieder zur rechten Zeit!

Das Schreiben heute morgen hat mir sehr geholfen, auch um noch mal neu durchzustarten, was den Gedankenwust angeht. Wobei mir auf der Fahrt zur Arbeit noch etwas bewusst geworden ist.

 

Ich zerpflücke mich im Augenblick selbst ganz schön – aber im Guten. Ich werde von außen reflektiert und habe so die Möglichkeit, meinen Blickwinkel zu erweitern. Das tut gut, ist eine interessante, spannende und vor allem wichtige Erfahrung.

 

Ich habe in den letzten zwei Jahren gelernt, ständig auf der Hut zu sein, immer wieder aufzupassen, nicht wirklich darauf vertrauen können, dass ich in Sicherheit bin, dass ich meinen festen Platz habe. Dass ein Status gegeben ist und NICHTS an diesem Platz rütteln kann. Damit meine ich NICHT, dass ich Bestätigung brauche. So nach dem Motto „Es gibt niemand anders neben Dir“. NEIN NEIN NEIN! Mehr nach dem Motto „Du bist hier sicher, ich will Dich“. Getreu Weber-Beckmann „Es kann so viel passier’n“: „Heute ist der Tag an dem ich Dir sag, dass ich Dich liebe und dass ich, wenn Du möchtest, gern noch länger bei Dir bliebe - nicht für immer, so drastisch möchte ich das nicht formulieren, ich mein ja nur Immer lässt sich heutzutage ganz schlecht definieren – es kann so viel passieren…“ Klar kann viel passieren. Aber im Hier und Jetzt bin ich an Deiner Seite. Und habe erst einmal nicht vor, etwas daran zu ändern, zu suchen oder mich vorschnell einzulassen. Wisst ihr, wie ich das meine?

 

Es ist wichtig, seinen Platz zu haben und Halt zu finden, wobei mir neulich ein sehr sehr wichtiger und tief in meinem Herzen befindlicher Mensch einen neuen Blickwinkel geschenkt hat. Wir stehen ja nun mal auf unseren eigenen Beinen und geben uns somit erst einmal selbst Halt. Da kann kein Anderer einem helfen, denn es sind ja unsere eigenen Beine. Ich finde diesen Ansatz äußerst interessant und er ist von meinem Standpunkt aus noch nicht zu Ende gedacht. Denn es kann immer passieren, dass einem die Beine schwach werden und man gegebenenfalls stürzt. Klar kann einem keiner die Beine aufbauen. Also ja doch. Klar. Man kann Gips anlegen. Krücken. Stützen. Und das ist doch dann Halt geben.

Ne, darüber muss ich noch nachdenken.

 

Zurück zum Anfang und dann ab in die Koje – in jedem Fall habe ich heute sehr deutlich vorgehalten bekommen, dass gut im Theater machen bin, was mich zu der Erkenntnis gebracht hat, dass ich tatsächlich oftmals einfach das Maß nicht finde, übertreibe und einfach nicht verhältnismäßig agiere. Das geht so nicht. Mal erst nachdenken, dann reden oder handeln. Und manchmal vielleicht einfach mal nichts sagen und vertrauen und vor allem: Blind vertrauen und fallen lassen – und weich aufkommen…

 

In diesem Sinne – Gute Nacht und immer eine Handbreit Wasser unterm Schiff…
Der Captain

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Published by LeChuck563
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  • : LeChuck's Noctery - Aus dem Leben eines Piraten
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  • : Philosophische Gedanken zum Tag und der Versuch, den Gedankenwust im Kopf des Captains ein wenig zu ordnen
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