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25. April 2013 4 25 /04 /April /2013 07:05

 

 

Musik, die mich begleitet: Keine –

Im Kopf läuft auf Dauerschleife „Zünde alle Feuer“ von Phillip Poisel

 

Guten Morgen liebe Noctery-Leser!

 

Ja, MORGEN! Es ist seltsam, um diese Nicht-Piratenzeit einen Eintrag von mir vorzufinden, aber ich schaffe es nicht, damit den ganzen Tag rumzulaufen.

 

Man ist für sein Handeln immer selbst verantwortlich. Hinein in dieses Handeln spielen Erfahrungen, Ängste, Stärke, Emotionen, Verletzungen… alles einfach. Es gibt immer Erklärungen, die man finden kann, wenn ein Fehlverhalten vorliegt. Man kann es auf irgendeine Art und Weise immer erklären, auch, um zum Beispiel die „Schuld“ auf jemand anderes abzuwälzen. In meinem Fall ist es tatsächlich unheimlich simpel. Wenn bei mir Punkt des Überarbeitetseins anbricht (nach dem 11.Tag am Stück ohne freien Tag, jeden Tag zwischen 8 - 15 Stunden körperlich und geistig auf Hochtouren dabei zu sein), schaltet sich irgendwie mein Verständnis für das Verhältnis aus – damit will ich sagen, dass ich unverhältnismäßig reagiere (anderen, wichtigen Menschen gegenüber), dass ich viiiiel zu empfindlich auf Dinge reagiere und ich denke, das trifft es eher. Ich bin in solchen Momenten zu dünnhäutig und meine Reaktion darauf (und da schließt sich der Kreis wieder) ist in der Regel Dickköpfigkeit und Sturheit. Ich bin Steinbock, korrekt.

 

Damit stehe ich mir in allererster Linie selbst im Weg. Wenn ich dann auch noch anfange, um mich zu schlagen, erwische ich auch schon mal Menschen, die gar nichts dafür können. In solchen Momenten bin ich tatsächlich darauf angewiesen, auf Verständnis zu treffen – denn wer mich kennt weiß, dass DAS momentan mit diesem Arbeitsgedrisse und dem dementsprechenden nicht mehr verhältnismäßig denken und handeln können, eine Ausnahme ist.

 

Es ist aber auch gut, das endlich mal in Worte zu fassen, selbst zu lesen und vor Augen zu halten, denn nur so kann eine ähnliche, weitere Situation besser von mir gehandelt werden.

 

Aber –wie gesagt- auch der Captain braucht ab und an einfach nur einen Platz zum Ausruhen – ohne zu denken, ohne zu reden – dann richte ich auch keinen Schaden an.

 

In diesem Sinne hoffe ich, dass ich meinen Kopf für die Arbeit leer gemacht habe…

Habt einen schönen Tag!

Der Cap

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Published by LeChuck563
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  • : LeChuck's Noctery - Aus dem Leben eines Piraten
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  • : Philosophische Gedanken zum Tag und der Versuch, den Gedankenwust im Kopf des Captains ein wenig zu ordnen
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Musik ist meine Seele - und ich bin ein Sensibelchen :-)
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