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19. April 2012 4 19 /04 /April /2012 21:57

Music I am listening to at the moment:

Time after time – LOP

With or without you – LOP

Strong enough – LOP

Talking `bout revolution – LOP

Through the barricades - LOP

 

Guten Abend liebe Noctery Leser,

 

heute Abend möchte ich gern mal wieder mit einem Thema befassen, was mir eine Menge Kopfzerbrechen bereitet.

 

Ich lese aktuell ein Buch über die Shaolin Mönche, wie sie ticken, was ihre Methoden sind, um ruhig zu werden, die Mitte zu finden, bei sich zu sein.

 

Unter anderem lautet eine für mich logische Devise „Wenn Du selbst glücklich bist, kannst Du dafür sorgen, dass Andere glücklich sind“ – erst dann.

 

Aber hier stellt sich mir die Frage und es kommt ein Bild auf:

Wenn ich am Meer sitze – nur für mich, mit der Natur allein. Und tiefes, aufrichtiges Glück empfinde, weil ich einfach bin – an dem Ort, zu dem Zeitpunkt …. Ist mein persönlicher Wunsch, dies auch zu teilen. Und das meist mit dem Bewusstsein: „Ich sitze nun hier, bin glücklich unter anderem auch deswegen, weil ich weiss, dass ich es bald mit Jemandem teilen kann.“

-         Es stellt sich an dem Punkt folgende Frage: Ist es WIRKLICH (!) möglich, Glück nur für uns selbst zu empfinden und dieses reine, pure Glück weiterzutragen und weiterzugeben, zu teilen?

 

Wisst ihr, worauf ich hinaus möchte?


Das Glücksgefühl an sich, das dazu gut sein sollte, ebenfalls andere Menschen glücklich zu machen? Ohne Jemandem zu sagen, „ich bin glücklich weil“ und denjenigen daran teilhaben zu lassen, sondern zu sagen „ich bin glücklich, sei Du es auch“.

 

Und da kommt die nächste Frage: Kann denn MEIN eigenes Glücksgefühl, das ich empfinde, überhaupt für Irgendjemanden in meinem Umfeld dasselbe Glück bedeuten?

 

Was ist Glück, wäre dann vermutlich die nächste Frage…

 

Aber um wieder zu den Shaolin Mönchen zurückzukommen. Ich glaube schon, dass das geht. Es geht hier um die Grundeinstellung zum Leben. Glück erleben, erfühlen dürfen, vielleicht auch ein wenig für sich selbst produzieren, z.B. durch einen Ausflug ans Meer. Und genau diese Grundeinstellung, dieses Grundgefühl weitergeben… das ist ein guter Sinn des Lebens. Es hilft einem selbst und es bringt auch noch Glück in die Welt. Auch wenn es nur ein kurzer Moment ist.

 

Ich wünsche mir manches Mal oft, dass ich diese Geduld, dieses Glücksgefühl immer, konsequent oder zumindest konstant habe. Nicht mit Angst oder Wut oder Unsicherheit oder welch negativen Gefühlen auch immer durch die Gegend zu laufen, sondern mit einfachem Glück.

 

Was im besten Falle andere Menschen auch glücklich macht.

 

Lernen, seine Gedanken zu kontrollieren und nicht den Gedanken die Kontrolle zu lassen. Ist auch eine Maßnahme der Shaolin.

 

Da komm ich als Lyriker- und Philosophenpirat natürlich in die Bredouille. Denn das ist ja das, wovon mein (Song-)Text-Herz lebt.

 

Eben nicht die Gedanken zu kontrollieren, sondern „laufen zu lassen“. Der Vergangenheit viel Raum lassen. Den Tagträumen und Wünschen freien Lauf lassen.

 

Wenn ich das nun plötzlich zu kontrollieren und überwachen wüsste, ohje, ich glaube, dann könnte ich das Noctery schließen und meine Gitarren verkaufen! Und das wäre suboptimal für uns alle. ;-) Haha, der Pirat, der eitle und selbstüberzeugte Fatzke J Hihi

 

Spass beiseite…ich verstehe das Grundprinzip der Jungs und Mädels und es ist sicher eine gute Maßnahme – sich gesund ernähren, ausreichend schlafen, seine Gedanken kontrollieren lernen und nicht dauernd ins schlechte Grübeln zu fallen, sondern auch mal zu verarbeiten, loszulassen, anzufangen, durchzustarten….

 

Aber hey – ich möchte das SEHR GERNE so konsequent umsetzen… aber keine Tagträume mehr in dem Maße? Keine Vergangenheitserinnerungen mehr in dem Maße?

 

Wie gesagt, das ist alles SEHR SEHR SEHR GROB zusammengefasst und trifft sicherlich nur einen Teil der Oberfläche… aber es musste zumindest mal überlegt werden J

 

In diesem Sinne,

habt eine gute Nacht mit wundervollen Träumen und einer Menge Musik im Herzen!!!

LeChuck

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Published by LeChuck563
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  • : LeChuck's Noctery - Aus dem Leben eines Piraten
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  • : Philosophische Gedanken zum Tag und der Versuch, den Gedankenwust im Kopf des Captains ein wenig zu ordnen
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Musik ist meine Seele - und ich bin ein Sensibelchen :-)
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