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10. April 2013 3 10 /04 /April /2013 17:05

 Liebe Noctery - Leser.

 

Vielleicht ist es so, dass ich der R E A L I T Ä T ins Auge sehen muss? Dass man eben nicht mit alten Erinnerungen Gefühle in die Jetzt – Zeit holen kann, um davon zu partizipieren. Ich bin all die Jahre davon ausgegangen und ganz weg bin ich davon noch nicht. Weil es einfach nicht in meinen Piratenschädel will, wie es sein kann, dass man doch so tief fühlt und sich von jetzt auf gleich alles um 180° wendet. Es will mir nicht in den Sinn. Ins Herz. Tut es auch nicht. Sich wenden, meine ich. Ich glaube fest dran.

 

Denn Gefühle haben immer ihre Berechtigung, gute wie schlechte. Sie sollten auch ihren Raum haben, gar keine Frage. Aber Zurückweisung tut nie gut. Stehen lassen by the way übrigens auch nicht. Etwas, was sich richtig anfühlt, kann doch nicht falsch sein. Ich komme in meinem Leben und auch in meinen Einträgen, neuere wie ältere, immer wieder zu diesem einen Satz zurück. Wie ich neulich schon schrieb: Man hat natürlich seine Narben, seine Ängste, seine Zweifel, seine Befürchtungen. Aber über allem hat man sein Herz. Es hält uns am Leben. Egal wie abgeschottet es ist. Und von Zeit zu Zeit schafft es tatsächlich mal Jemand, dorthin Eintritt zu erhalten. Ein großes Geschenk.

 

Ich komm wirklich mit vielem gut klar. Wenn ich weiß, wo mein Platz ist. Bestimm ich den selber? Bestimmt den mein Gegenüber? Ist es ein gegenseitiges Bestimmen? Und wieso überhaupt Bestimmen? Das ist schon wieder so negativ. An Jemandes Seite zu sein ist genau so ein Geschenk, wie Eintritt ins Herz zu bekommen.

 

Ich hab viel zu geben und spüre in der Regel auch, wenn es meinem Gegenüber auch so geht. Ich habe in der Vergangenheit erfahren müssen (nicht in den letzten Wochen!!!), dass sich Menschen schon ganz schön verändern können bzw. am Anfang Jemanden geben, der sie gar nicht sind. Und sich dann als komplettes Gegenteil entpuppen. Ich habe gelernt, dass es keinen Sinn hat zu versuchen, Menschen zu ändern. Das müssen sie selbst wollen, lernen, sehen, wollen. Man kann Angebote machen, man kann sich bereit stellen und zeigen, dass man da ist. Die Hand nehmen, den Platz dort einnehmen, das müssen sie schon selber. Es ist so einfach. Auch wenn es oft wie ein Riesenhindernis erscheint. Sich fallen zu lassen ist kein Verbrechen. Schwach zu sein auch nicht. Nicht immer wird man enttäuscht und verletzt. Ab und an geht es auch gut. Und dann lohnt es sich auch, sich diesem Menschen, der dann da steht und es ehrlich meint, zu öffnen und zuzulassen.

 

Wenn ich an vergangene Gegebenheiten, Momente und Situationen denke, mit Verlaub, dann kommt in mir das Gefühl noch mal verstärkt auf. Und das IST doch die Realität!!!

 

Ein Gedicht von mir:

„in Deinen Armen

Versinken

Die Traurigkeit

Vergessen

Den Mut

Gewinnen

Den Genuß

In vollen Zügen

Wahrnehmen

Wollen“

 

Es ist nicht schwer. Augen zu und vertrauen….

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Published by LeChuck563
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