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28. März 2012 3 28 /03 /März /2012 17:14

Liebe Noctery Leser,

 

schön, dass ihr wieder an Bord seid! Hallo auch an die Neulinge...

 

ich konnte gestern endlich wieder einmal etwas verfassen!!! Zum Glück! Viel Spass beim Lesen!

 

Was ist denn, wenn man gar nicht nur eine Person ist? Damit meine ich jetzt keine Schizophrenie im Krankheitssinne, sondern damit meine ich folgendes:

 

Ich habe festgestellt, dass ich mich verändert habe. Aber eigentlich meine ich mich nicht verändert zu haben. So fühle ich zumindest. Ich bin immer noch ich, ich kann es eben nicht so befreit und unbedarft ausleben, wie ich es gerne tun würde und wie es mir und meinem Umfeld vermutlich auch gut tun würde. Das ist der Unterschied.


Somit bin ich zwar ich, aber das Ich ist vielleicht ein wenig verschüttet unter dem, was ich mir angeeignet habe. Was ich geändert habe, um mit Alltag, einigen vielen Situationen zu recht zu kommen. Und das bin ja nun mal auch ich. Und von mir gibt es dann wohl doch viele, weil ich immer wieder feststelle, dass Ich bei unterschiedlichen Personen unterschiedlich bin. Aber nicht, um irgendwem inklusive mir etwas vorzuspielen. Sondern so bin ich dann.

 

Das Problem an der wirren Geschichte ist, dass ich gerne permanent so wäre, wie zu Anfang beschrieben.

 

Ich bin der Lyriker, ich bin der Mensch, der gerne Harmonie hat. Gerne konstant.

Ich bin am liebsten glücklich.

Humorvoll. Den Schalk im Nacken hab ich meist auch.

Und viel Blödsinn im Kopf. Aber lustigen Blödsinn.

 

Sicher hab ich auch negative Eigenschaften.

Ich bin furchtbar ungeduldig, kann unheimlich neurotisch sein.

 

Manches Mal aus kleinen Dingen eine Riesensache machen (andere Leute nennen das „übertreiben“).

 

Manches Mal kann ich auch jähzornig sein, meist aber nur dann, wenn der Ausgleich „glücklich sein in einer Konstante“ nicht gegeben ist.

 

Ich kann durchaus nerven, weil ich einen unheimlichen Mitteilungsdrang habe und dadurch neugierig oftmals viele Fragen auch gerne hintereinander stelle. Das kann als Bedrohung oder Einengen angesehen werden.

Aber ich meine es nie böse.

 

Oder wenn in meinen Augen Ungerechtigkeit geschieht. Das kann ich nicht haben und dann fange ich an, die Dinge, die mir wichtig sind und scheinen, mit Haut und Haaren zu verteidigen. So auch bezogen auf Menschen, die mir wichtig sind und denen Unrechtes widerfährt.

 

Ich bin der Mensch, der Dinge anspricht, vielleicht auch manches bei anderen Menschen zu Tage fördert, was diese zuvor nie von diesem Blickwinkel heraus gesehen haben.

 

Ich bin der Wegbereiter, wobei ich weiterhin der Meinung bin, dass das eine Eigenschaft ist, die mir nicht sonderlich gut tut. Aber inzwischen habe ich mich damit recht gut arrangiert.

 

Ich bin die Person, die ihre Mitte hat, verrückt ist, spontan, liebevoll, beschützend, Ritter, auch mal Schutz sucht und braucht. Eine Schulter, eine Bank.

 

Ich bin ein Mensch, der auf alte Tugenden und solch Dinge achtet. Türen aufhalten, nachschenken bei Getränken, Jacken leihen, wenn es kalt wird.

 

Ich bin Jemand, der die alte Sprache und die alten Formulierungen schätzt, wie sie z.B. bei Büchern von Verne oder Kafka zu finden sind.

 

Ich bin ein Mensch, der die Musik zum Leben braucht.

Musik ist meine Seele.

Ist ein Teil von mir.

 

Ich gehe darin auf, ich lasse mich darin fallen, ich kann mich vollkommen gehen lassen, ich selbst sein, ohne nachzudenken. Ich kann fühlen, Spaß haben, tanzen, freuen, entdecken, weinen, nachdenken, träumen. Ohja, vor allem träumen. Aber vor allem anderen die Musik spüren.

 

Einfach Sein.

 

So – ich bin doch augenscheinlich ganz liebenswert. Wo ist dann das Problem? Und warum hab ich mich so verloren?

 

In diesem Sinne...

ein gedankenvolles Ahoi!


 

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Published by LeChuck563
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