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1. April 2013 1 01 /04 /April /2013 14:19

 

Liebe Noctery-Leser, vorab ein Wort der Erklärung: Lange Zeit habe ich nicht geschrieben und das hatte seine Gründe. Es hat sich in meinem Leben viel verändert. Ich bin froh, wieder schreiben zu können, ohne mich für meine Worte rechtfertigen oder erklären zu müssen. Die Worte sind meine, die Gedanken ebenso. Auf wen sie sich beziehen, auf welche Situationen oder was auch immer ist meine Sache. Wenn irgendjemand Fragen hat, kann er sie immer stellen. Aber ich lasse mich nicht auf Diskussionen oder schlechte Energie ein. Es ist mein Seelenleben, was ich hier offenlege. Manchmal ist es auch nicht wichtig, alles im Detail zu wissen, sondern sich vielleicht zu denken „Ey, Pirat, was geht, kann ich Dir helfen?“ In diesem Sinne: Habt einen schönen Ostermontag – und danke, dass ihr immer noch mitlest!!!

 

 

Ich glaube, es ist an der Zeit, mal wieder einen gehörigen Piraten-Brüll zu lassen.

 

Für die Liebe. Für die Gefühle. Für Vertrauen. Für Trauen. Für Zulassen. Und einfach Fallenlassen.

 

Ich bin es so leid, dass man sich versteckt und verbiegt und sich selbst und anderen so viel vormacht, weil man selbst ernsthaft glaubt, dass es das Beste ist.

 

Das Leben ist zu kurz, um nicht zu wagen. Man muss wagen, um zu vertrauen. Man muss wagen, um zu lieben, zu leben, sich zu lassen. Freiheit zu erleben. Nähe zu erfühlen. Vertrauen neu zu lernen.

 

Philipp Poisel ist mir vor knapp einem Monat sehr an mein Herz gelegt worden. Ich durfte und darf diese Musik erfühlen und es hat mein Herz getroffen, im Guten. Er singt in einem Song

„Ich glaub wir beide sind füreinander bestimmt
Wir haben keine Wahl, wir müssen's einfach wagen
Kommst du mit? Kommst du mit mit mir?“

 

Das Wichtige ist, mitzugehen. Sich mitreißen zu lassen. Zu vertrauen und zu sehen „es geht“. Man kann sich hinter Mauern verstecken, hinter Fassaden. Hinter Härte, hinter Kälte. Hinter Aussagen, die als gegeben zu sehen sind. Die als gesetzt vermittelt werden. Hinter Angst kann man sich verstecken, hinter Erfahrung. Aber etwas, das passiert und sich richtig anfühlt, lässt sich nicht verstecken. Und das Herz sollte am Ende IMMER gewinnen. Natürlich im Einklang mit Realität und auch ein wenig Vernunft, denn das Leben ist eines der härtesten.

 

Ich hab da so ein paar Zitate, die es treffen:

 

„Wenn wir zugeben, dass das menschliche Leben vom Verstand gelenkt werden kann, zerstören wir die Möglichkeit zu leben.“ Denn es gehört soviel mehr als Vernunft zum Leben dazu. Man muss natürlich Geld verdienen, man muss sich natürlich an gewisse Regeln halten. Aber Momente, Realität, die sich gut anfühlt und richtig, die sollten gehalten werden. Weil es für diese Momente genau das Richtige ist. Und wie lange der Moment anhält, das entscheiden wir selbst. Wir müssen ihn nicht künstlich kaputt machen, kaputt reden, kaputt diskutieren, kaputt definieren.

 

„Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen. Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen“.

-         das möchte ich einfach so unkommentiert stehen lassen-

 

„Was ist passiert? Hast Du vergessen warum? Oder wieder mal Angst vor der Welt?

Fühlst Dich leer, und weißt nicht weiter oder hast Du zum ersten Mal festgestellt,

Dass sich vielleicht niemals wirklich erfüllen wird, wovon man so träumt immerzu.

Das mag vielleicht sein, aber wer hier entscheidet was geträumt wird bist doch Du.“

Weber-Beckmann „Komm in meinen Arm“

Träume können sich ändern, passen sich der Realität an, entwickeln sich neu, formen sich komplett anders. Der Standard bleibt: Keiner will allein sein und wünscht sich eine Burg, ein zu Hause, eine Heimat, Sicherheit, etwas, das bleibt und nicht weg geht. Das kann man alles bekommen. Man kann es alles erfüllen. Solange man nicht ZU VIEL nachdenkt. Einfach zu lassen. Er-LEBEN, er-FÜHLEN, er-SPÜREN – immerzu. Man darf sich einfach nicht blockieren lassen von der Vergangenheit. Dinge sind passiert. Und sie werden alle ihren Sinn gehabt haben. Aber nie im Leben darf man an sich selbst zweifeln. Nie im Leben darf man glauben, dass man es nicht wert ist, geliebt zu werden. Wenn einem dieses Geschenk zuteil wird, wenn man genau das erleben darf – das Geschenk der Liebe – ist es einfach dumm, es ist nicht zuzulassen, weil man glaubt, es hält eh nicht oder es kommt irgendwas dazwischen – es ist mir auch schon passiert. Man kann vorher nie wissen, wie lange es hält, ob für immer oder nur für einen Moment oder vielleicht für zehn Momente. Aber man entscheidet selbst. Man hat es selbst in der Hand zu sagen „Ja, ich will“. Mit allen Konsequenzen und mit allem, was dazu gehört.

 

Das Leben kann so schön sein und IST ES AUCH.

Vertrauen kann so schön sein. Und ist es auch.

Liebe kann so schön sein. Und ist sie auch.

Nähe kann so schön sein. Und ist sie auch.

 

 Einfach Fallen lassen und in meinen Armen ankommen...

 

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Published by LeChuck563
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