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1. April 2013 1 01 /04 /April /2013 20:12

Musik, die mich bei diesem Text auf Dauerschleife begleitet und antreibt:

Make you feel my love / Adele ;

Zuhause / Nobelpenner

 

Power of two,

Mystery,

Language or the kiss,

Free in you,

Collecting you,

Come on home / Indigo Girls ;

More than words / Extreme ;

Chasing cars / Snow Patrol ;


 

Ohweia, endlich mal wieder schreiben, ohne über die Worte und deren Konsequenzen nachzudenken. Also, klar denk ich über die Worte nach, denn ich verfasse meine Gedanken. Aber ich überlege nicht „wie kann das jetzt verstanden werden oder dies oder jenes…“Großartig. Es fängt wieder an zu fließen… Also weiter im Text…

 

Einen Menschen an sein Herz zu lassen ist das größte Geschenk und zugleich das größte Wagnis.

 

Wir geraten leider viel zu häufig an die falschen Menschen, an Menschen, die uns und unser Herz vielleicht verraten und verletzen und erlernen aus dieser Erfahrung, dass wir einfach zumachen müssen, damit unser Herz geschützt bleibt. Es hält uns am Leben, ihm darf nichts geschehen. Das ist natürlich, das ist Selbstschutz. Darüber kann es auch passieren, dass man sich denkt, dass man es nicht wert ist, geliebt zu werden. Dass man einfach keine Gefühle zulassen kann. Erlauben darf. Alles ist besser, als sich dem tiefen Gefühl, was sich so nah an das Herz wagen kann, hinzugeben. Und da wären wir wieder bei einem so großen Wort, viel zu oft vergessen: Hingabe.

 

Die Definition aus dem Internet:

Bedeutungen:

[1] starke Leidenschaft für etwas; starke innere Berührung durch etwas

[2] ausgeprägte Bereitschaft, sich für etwas bis zur Selbstaufopferung einzusetzen

 

Punkt 1 stimme ich zu, Punkt zwei nur bedingt, weil Selbstaufopferung nicht im Sinne des Erfinders ist.

 

Ich habe das eine zeitlang betrieben, diese Selbstaufopferung. Es macht kaputt, es verändert einen ins Negative, kratzt am Selbstbewusstsein bis hin zur Zerstörung eben desselbigen– alles in allem also nicht so gut.


Was die Definition betrifft, würde ich folgendes daraus machen:

Hingabe = Eine ausgeprägte Bereitschaft, sich mit starker Leidenschaft für etwas einzusetzen, sodass man innerlich starke Berührung erfährt.

 

Dä :-) Der Captain mal wieder. Einfach mal das Wort neu definiert!

Spass beiseite:

 

Für einen Moment die Kontrolle zu verlieren oder vielleicht darüber hinaus ist genauso ein Wagnis. Aber es kommen auch Menschen, die es ehrlich meinen. Die acht geben. Die aufpassen. Trotz des Kontrollverlustes. Die gibt es da draußen. Die es so ehrlich meinen wie noch nie zuvor. Kontrollverlust und die Angst davor sind wichtige Parameter im Meer der Liebe. Weil Jeder von uns davon begleitet wird. Aber wenn man wirklich richtig und echt lieben will, muss man nun mal auch zulassen, sich hingeben.

Es mag sein, dass die Angst nie recht verschwindet. Es kann auch sein, dass sie wieder Überhand nimmt.

Aber einen Versuch sollte es immer wert sein. Und es sollte vor allem nicht schon direkt nach dem ersten Versuch alles eingestampft werden. Im Leben braucht es manchmal den ein oder anderen Anlauf. Es wäre ja auch langweilig, wenn nicht.

 

Das Wichtige ist, nie das Gefühl aus den Augen und aus dem Herzen zu verlieren. Natürlich kann man Wegrennen, natürlich kann man immer und immer und immer und immer wieder flüchten, sich hinter Sachen verstecken, damit man sich bloß niemals mehr mit einem vielleicht echten Gefühl auseinandersetzen muss, weil ein gebrochenes Herz viel zu weh tut - auch das ist mir selbst zuweilen schon passiert.... und weil das bedeuten würde, das Wagnis einer neuerlichen Enttäuschung einzugehen.

 

Aber wie singt der Herbert? „Stillstand ist der Tod, geh voran, bleibt alles anders.“

 

Gefühle füreinander kommen nicht von ungefähr. Niemand weiß, ob es Zufall, eine chemische Reaktion oder Schicksal ist. Der Captain übrigens auch nicht. Oder wie die Indigo Girls singen “what is love then is it dictated or chosen” – Ich weiss es nicht, liebe Noctery Leser, ich weiss es nicht. Aber ich weiss, was Gefühle des Herzens sind. Sie sind Lebensquell, sie sind Kraftgebend, sie sind schützend, sie sind ein Hafen.

 

Nach Hause kommen, ankommen, ist etwas, das wir uns alle wünschen. Das ist unsere Sehnsucht. Warum also macht man so oft sowas kaputt, wenn es doch direkt vor der Türe liegt? Warum lässt man nicht zu?  Es ist so einfach. Ist es wirklich!

Und auch der Kontrollverlust kann aufgefangen werden.

Es geht alles.

Es geht vor allem dann, wenn man sich hingibt.

Wenn man zulässt.  

Wenn man vertraut.

 

Und hier passen zwei wundervolle Songtextzitate:

“Come on home, the team you're hitched to has a mind of its own
But it's just the forces of your past you've fought before
Come back here and shut the door
I'm stacking sandbags against the river of your troubles.”  

(“Come on home” – Indigo Girls)

 

“Now that I’ve tried to talk to you and make you understand – all that you have to do is close your eyes and just reach out your hands and touch me – hold me close don’t ever let me go” (“More than words” – Extreme) 

 

In diesem Sinne… das Gefühl ist es IMMER wert gelebt zu werden – allen Umständen zum Trotz…. Weil es doch Sicherheit bedeutet…. und zu Hause so nah ist...

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Published by LeChuck563
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  • : Philosophische Gedanken zum Tag und der Versuch, den Gedankenwust im Kopf des Captains ein wenig zu ordnen
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