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14. Februar 2011 1 14 /02 /Februar /2011 20:36

Es ist so wichtig, dass man vertraut. Ich halte es ein wenig wie Keith Richards:

Ich vertraue so lange einem Menschen, egal wie gut ich ihn kenne, bis er mir beweist, dass er mein Vertrauen nicht verdient hat, damit spielt, was auch immer. Er hat sozusagen einen riesen Vertrauensbonus. Ohne, dass er was beweisen oder machen musste. Den kann er natürlich verspielen, aber erst einmal hat er den.

 

Aber erst einmal vertraue ich.

 

Und glaube.

 

An den Menschen, an das, was er tut. Unterstütze in dem, was für ihn von Überzeugung ist.

 

Haarig wird es, wenn es dafür "Beweise" braucht. Ich finde es unsinnig, erst einmal einen Beweis sehen zu müssen, bis man weiss "aha, da glaubt einer an mich" - so ein unbewiesener Glaube macht doch nur noch viel stärker in seinem eigenen Streben und Tun. Was nicht bedeutet, dass der unbewiesene Glaube ein MUSS ist, um an sich selbst zu glauben, sein Selbstbewusstsein aufzubauen, zu stärken. Es ist ein Goodie. Manch Einem erleichtert es vielleicht, selbstbewusster zu werden, dem Andern ist es egal, dem Dritten hilft es gar nicht.

 

Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass gerade in einer Beziehung ein "unbewiesener Glaube"  unheimlich wichtig ist. Man muss schon im Alltag und v.a. im Job so vielen Menschen etwas beweisen, sich behaupten. Da tut es doch gut und es ist doch auch wichtig, dass man weiss "ein Mensch, der mich bedingungslos liebt, glaubt auch an mich, an das was ich tue und wie ich über mich selbst denke. Unterstützt mich in meinem Werkeln, in meinem Handeln, in meiner Einstellung". Dass man unterschiedlicher Meinung sein kann, steht ausser Frage, auch innerhalb einer Beziehung. Aber trotzdem, so ist zumindest meine Überzeugung und ich dachte eigentlich auch, dass sei eine Landläufige, finde ich, dass innerhalb einer Beziehung der eine Partner an den anderen Glauben sollte. Ich unterstütze doch auch. Ich stehe doch auch bei, auch wenn ich vielleicht anderer Meinung bin. Und natürlich versuche ich auch vom Gegenteil zu überzeugen, wenn das meine Meinung ist. Aber wenn mein Partner bei der Meinung bleibt, akzeptiere ich das und unterstütze dabei. So gut ich kann. So sehr ich es vertreten kann.

 

Und eigentlich geht es hier um das Ur-Vertrauen, um den "Ur-Glauben"....

wenn ein Mensch sagt "ich glaube an mich" - dann muss doch der Partner da stehen und sagen "ich glaube auch an Dich" und nicht "beweis mir erst einmal , dass du an dich glaubst und dass man an Dich glauben kann".

 

So sieht das aus. Das ist meine Meinung, dazu stehe ich.

 

In diesem Sinne, liebe Noctery-Leser, happy Valentinesday.

Der Cap

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Published by LeChuck563
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